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Im Energiekörper fließt die Lebensenergie (Prana im indischen Konzept oder Qi im taoistischen Konzept) durch eine Vielzahl von Kanälen (Nadis oder Meridiane). Die drei wichtigsten Kanäle sind im indischen Konzept Ida, Pingala und Sushumna-Nadi. Sushumna-Nadi ist der Kanal, der mit dem Rückgrat verläuft. Ida und Pingala beginnen an den Nasenöffnungen, kurven um die Sushumna und enden an der Basis der Wirbelsäule. Ida und Pingala bei der Mehrzehl der Menschen aktiver als Sushumna-Nadi. Je stärker sich der innere Atem durch Sushumna Nadi bewegt, um so mehr befindet sich der Geist in einem ausgelichenen Zustand.

Wird die Konzentration auf das Aufwachen des Energiekörpers gelenkt, so ist es möglich, mit der eigenen Energiequelle in Kontakt zu kommen. Um dies zu erreichen, werden verschiedene Methoden des traditionellen Yoga angewandt, wie klassische Asanas, Pranayamas, Konzentrationen und Meditationen, mit denen das Erwachen des Energiekörpers betont wird. Die Methoden entstammen in dieser Form insbesondere dem Vedanta und der Kaschmir Tradition des Yoga, und werden durch weitere Meditationstraditionen und wissenschaftlich verifizierter Methoden wie Mind Body Breath, Brainspotting und EMDR untermauert und ergänzt.. 

Durch Übungen wird der Energiekörper stimuliert – ein entspannter, meditativer Zustand entsteht so mitunter spontan.